Kaizen ist ein Grundgedanke aus dem Lean Management und bedeutet ständige Verbesserung in kleinen Schritten. Statt auf den großen Wurf zu setzen, verbessern alle Beteiligten ihre Arbeit fortlaufend ein Stück, Tag für Tag.
Das Wort stammt aus dem Japanischen und heißt sinngemäß Veränderung zum Besseren. Der Reiz liegt in der Beharrlichkeit. Viele kleine Verbesserungen summieren sich über die Zeit zu einer großen Wirkung, ohne den Aufruhr eines Großprojekts.
Jeden Tag ein bisschen besser
Denk an Zinseszins. Ein Prozent mehr pro Tag klingt nach nichts, wächst aber über ein Jahr zu einem gewaltigen Unterschied. Kaizen überträgt dieses Prinzip auf die Arbeit. Nicht der eine geniale Umbau macht den Unterschied, sondern das geduldige, tägliche Feilen an den Abläufen.
Ein wichtiger Punkt ist, wer verbessert. Bei Kaizen kommen die Ideen von den Menschen, die die Arbeit tun, nicht allein von oben. Wer eine Engstelle täglich erlebt, sieht auch am ehesten, wie sie sich beheben lässt. Die Retrospektive in Scrum trägt denselben Geist in sich.
Häufige Fragen
Wie fängt man mit Kaizen an?
Am besten klein: eine konkrete Engstelle wählen, eine einfache Verbesserung ausprobieren, das Ergebnis prüfen und die nächste angehen. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit, nicht die Größe der einzelnen Schritte.

