Ein Kanban-Board ist die visuelle Tafel, auf der ein Team seine Arbeit abbildet. Aufgaben stehen als Karten in Spalten, die die Schritte des Arbeitsflusses zeigen, typisch von Zu erledigen über In Arbeit bis Fertig.
Das Board ist das Herzstück von Kanban. Es macht auf einen Blick sichtbar, was ansteht, wer woran arbeitet und wo sich Aufgaben stauen. Ob an einer echten Wand mit Haftnotizen oder in einem digitalen Werkzeug, das Prinzip bleibt gleich.
Die Aufgaben wandern von links nach rechts
Stell dir eine Magnettafel im Familienhaushalt vor, auf der jede Aufgabe eine Karte ist und von Offen nach Erledigt wandert. Jeder sieht, was noch liegt und was schon läuft. Genau so funktioniert ein Kanban-Board, nur mit klaren Spalten für die einzelnen Arbeitsschritte.
Zur Abgrenzung: Ein Kanban-Board ist mehr als eine To-do-Liste. Über den Spalten stehen oft WIP-Limits, also Obergrenzen dafür, wie viele Karten gleichzeitig in einer Spalte sein dürfen. Dadurch wird das Board zum Steuerungsinstrument und nicht nur zur Sammelstelle. Staut es sich an einer Stelle, siehst du sofort die Engstelle.
Häufige Fragen
Welche Spalten braucht ein Kanban-Board?
Mindestens drei: Zu erledigen, In Arbeit und Fertig. Viele Teams bilden ihren echten Ablauf feiner ab, etwa mit Spalten für Prüfung oder Freigabe, damit das Board die tatsächliche Arbeit widerspiegelt.



