Liberating Structures

Was sind Liberating Structures?

Liberating Structures sind eine Sammlung einfacher Methoden, mit denen sich alle Teilnehmenden eines Treffens aktiv einbringen können. Sie ersetzen die üblichen Muster wie Vortrag oder offene Diskussion durch klare Mikrostrukturen, die Beteiligung und gute Ideen fördern.

Die Sammlung umfasst rund drei Dutzend Formate mit einprägsamen Namen wie 1-2-4-All oder Troika Consulting. Jede Struktur folgt klaren Spielregeln zu Ablauf, Zeit und Gruppengröße. Das Ziel ist immer gleich: Alle Stimmen einbeziehen, nicht nur die lautesten oder ranghöchsten.

Spielregeln, die alle ins Spiel bringen

Denk an ein gutes Gesellschaftsspiel. Klare, einfache Regeln sorgen dafür, dass alle mitspielen und nicht eine Person das Spiel dominiert. Liberating Structures wirken genauso. Bei 1-2-4-All etwa denkt zuerst jede für sich, dann zu zweit, dann zu viert, bevor es in die große Runde geht. So bringt sich wirklich jeder ein.

Zur Abgrenzung: Liberating Structures sind keine lockeren Auflockerungsspiele, sondern durchdachte Formate, um bessere Ergebnisse und mehr Beteiligung zu erreichen. Sie eignen sich für Workshops, Retrospektiven und Entscheidungen und lassen sich frei kombinieren.

Häufige Fragen

Wofür nutzt man Liberating Structures?

Für Treffen, in denen wirklich alle beitragen sollen: Workshops, Retrospektiven, Entscheidungen oder Ideensammlungen. Die klaren Mikrostrukturen sorgen dafür, dass nicht nur die lautesten Stimmen zählen, sondern die ganze Gruppe.