Ein Projektstrukturplan, kurz PSP, zerlegt ein Projekt in überschaubare Teile. Er gliedert das Gesamtvorhaben von oben nach unten in Teilaufgaben und Arbeitspakete, bis alles klein genug ist, um es zuzuweisen und zu planen.
Der PSP ist die Grundlage vieler weiterer Pläne. Erst wenn klar ist, aus welchen Bausteinen ein Projekt besteht, lassen sich Aufwand, Zeit und Zuständigkeiten sinnvoll festlegen. Er beantwortet die Frage, was alles getan werden muss, noch nicht, wann und von wem.
Ein Bild: Wer einen großen Umzug plant, teilt ihn in Bereiche wie Küche, Keller und Arbeitszimmer und diese wieder in einzelne Kisten. Aus einem unübersichtlichen Berg werden so handhabbare Pakete. Genau das leistet der Projektstrukturplan. Er macht ein großes Vorhaben greifbar, indem er es in kleine, klar benannte Stücke zerlegt.
