Eine Retrospektive ist ein regelmäßiges Treffen, in dem ein Team zurückblickt und die eigene Zusammenarbeit verbessert. In Scrum findet sie am Ende jedes Sprints statt. Das Team fragt: Was lief gut, was hakte, und was ändern wir konkret?
Die Retrospektive ist der Motor der Verbesserung in Scrum. Während das Sprint Review auf das Produkt schaut, schaut die Retrospektive auf die Art, wie das Team arbeitet. Ohne diesen Termin bliebe vieles beim Alten.
Der Boxenstopp des Teams
Denk an einen Boxenstopp im Motorsport. Das Auto kommt kurz herein, die Crew prüft, was sich abnutzt, tauscht aus, was nötig ist, und schickt den Wagen schneller wieder auf die Strecke. Eine Retrospektive ist dieser Boxenstopp für das Team. Kurz anhalten, prüfen, justieren, weiterfahren.
Damit das gelingt, braucht es Offenheit. Es geht nicht darum, Schuldige zu suchen, sondern Muster zu erkennen und eine oder zwei konkrete Verbesserungen zu vereinbaren, die im nächsten Sprint umgesetzt werden. Deshalb ist psychologische Sicherheit die wichtigste Zutat: Nur wer keine Angst vor Bloßstellung hat, spricht ehrlich.
Häufige Fragen
Wie oft sollte eine Retrospektive stattfinden?
In Scrum findet die Retrospektive am Ende jedes Sprints statt, also meist alle ein bis vier Wochen. Wichtig ist der regelmäßige Takt, damit Verbesserungen nicht auf die lange Bank geraten.


