Retrospektiven-Format

Was ist ein Retrospektiven-Format?

Ein Retrospektiven-Format ist eine vorgefertigte Struktur, nach der eine Retrospektive abläuft. Es gibt dem Rückblick einen roten Faden, etwa durch feste Fragen oder Phasen, und sorgt dafür, dass am Ende konkrete Verbesserungen stehen.

Formate helfen, dass Retrospektiven nicht immer gleich und nicht beliebig werden. Bekannte Beispiele sind Glad, Sad, Mad, bei dem das Team Erlebnisse nach Gefühlen sortiert, oder der Starfish, bei dem gesammelt wird, was man beibehalten, mehr oder weniger tun sollte. Der Wechsel der Formate hält den Rückblick frisch.

Ein Bild: Ein Retrospektiven-Format ist wie ein Rezept für ein Gespräch. Es gibt die Zutaten und die Reihenfolge vor, damit ein gutes Ergebnis herauskommt, lässt aber Raum für den eigenen Geschmack. Gute Formate führen durch typische Phasen: ankommen, Daten sammeln, Erkenntnisse gewinnen, Maßnahmen beschließen und abschließen. So wird aus einem Rückblick echte Veränderung.