Silodenken

Was ist Silodenken?

Silodenken beschreibt das Phänomen, dass Abteilungen oder Teams vor allem im eigenen Bereich denken und sich gegeneinander abschotten. Wissen, Ziele und Informationen bleiben im Silo, statt über Grenzen hinweg geteilt zu werden. Das schadet dem Ganzen.

Der Name kommt von den Getreidesilos, die nebeneinanderstehen, ohne verbunden zu sein. In Organisationen zeigt sich Silodenken daran, dass jede Abteilung ihre eigenen Ziele verfolgt, ungern Informationen weitergibt und Probleme über den Zaun zur nächsten Stelle wirft. Am Ende leidet die Kundin, weil niemand das Ganze verantwortet.

Ein Alltagsbild: Wenn in einer Wohngemeinschaft jede Person nur ihr eigenes Zimmer sauber hält und sich niemand für Küche und Flur zuständig fühlt, verwahrlost der gemeinsame Raum. Genau das passiert bei Silodenken. Gegenmittel sind gemeinsame Ziele, crossfunktionale Teams und eine Kultur, die den Blick über den eigenen Bereich hinaus belohnt.