Wasserfallmodell

Was ist das Wasserfallmodell?

Das Wasserfallmodell ist ein klassisches Vorgehen im Projektmanagement, bei dem ein Projekt in feste, aufeinanderfolgende Phasen gegliedert wird. Jede Phase wird abgeschlossen, bevor die nächste beginnt, etwa von der Anforderung über die Planung und Umsetzung bis zum Test.

Der Name sagt es: Wie Wasser über Stufen nach unten fließt, geht es Phase für Phase abwärts, in eine Richtung. Das macht den Ablauf sehr planbar und übersichtlich, solange die Anforderungen zu Beginn klar sind und sich unterwegs nicht stark ändern.

Erst der ganze Plan, dann der Bau

Stell dir den Bau einer Brücke vor. Erst wird komplett geplant und geprüft, dann gebaut. Mitten im Bau die Statik umzuwerfen, wäre teuer und gefährlich. Für solche Vorhaben mit festen, gut bekannten Anforderungen spielt das Wasserfallmodell seine Stärke aus.

Die Kehrseite zeigt sich, sobald sich Anforderungen ändern. Weil man erst am Ende ein fertiges Ergebnis sieht, fallen Fehlannahmen spät auf, und Korrekturen werden aufwendig. Genau hier setzen agile Ansätze an, die früh liefern und laufend anpassen.

Häufige Fragen

Wann ist das Wasserfallmodell sinnvoll?

Das Wasserfallmodell passt zu Projekten mit klaren, stabilen Anforderungen und geringem Änderungsbedarf, etwa im Bau oder bei regulierten Vorhaben. Wo sich viel erst unterwegs klärt, sind agile Ansätze meist besser geeignet.